Presseinformationen

Ultraschallsensoren sorgen für betriebssichere Feldhäcksler

Saarbrücken, 28. August 2017:

© Foto Fraunhofer IZFP / Uwe Bellhäuser

John Deere Feldhäcksler der Baureihe 8000 Schweißnahtprüfung der Messerhalter mit »LinScanDuo 2.0«

Erntemaschinen müssen während der gesamten Erntesaison eine störungsfreie Arbeit leisten, denn jeder Betriebsstillstand führt für die Landwirte und Lohnunternehmer zu beträchtlichen wirtschaftlichen Einbußen. Zur Steigerung der Zuverlässigkeit und damit einhergehender maximaler Effizienz und Produktivität haben Ingenieure und Wissenschaftler des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken ein Qualitätssicherungssystem für Feldhäcksler entwickelt: Das halbautomatische Ultraschall-Prüfsystem »LinScanDuo 2.0« ist im John Deere-Werk in Zweibrücken bereits erfolgreich im Einsatz. Lesen Sie mehr ...

»Wirtschaft, Politik und Forschung müssen an einem Strang ziehen«

Saarbrücken, 22. August 2017:

© Foto Strube GmbH

Einweihung phenoTest: Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, weiht gemeinsam mit Sina Isabel Strube, Geschäftsführerin Strube GmbH, das neue »phenoLab« ein.

Innovation aus dem Mittelstand, das ist der treibende Motor unserer Wirtschaft und Forschung. Im Vergleich zu den immer zahlreicher gegründeten Start-Ups erhalten mittelständische Unternehmen jedoch deutlich niedrigere Fördergelder. Umso stolzer präsentierte das Söllinger Saatgutunternehmen Strube GmbH nun die neueste Entwicklung auf dem Gebiet der Saatgutqualität: den phenoTest. Der phenoTest ist ein völlig neuartiges Testverfahren, mit dem außer der Saatgutqualität auch die Qualität und Triebkraft der Jungpflanzen ermittelt werden kann. Das Testverfahren basiert auf der Methode der Computertomographie (CT) und wurde in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP und dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS entwickelt (weiterführende Informationen zum Testverfahren finden Sie im Internet unter strube.net). Mit der Entwicklung dieses Verfahrens setzt Strube einen Meilenstein und festigt die Stellung des Unternehmens als europaweiten Vorreiter in der Saatgutqualitätsforschung. Lesen Sie mehr ...

Fraunhofer IZFP akquiriert hochdotiertes EU-Projekt zur verbesserten Sicherheit von Kernkraftwerken

Saarbrücken, 21. Juni 2017:

© Foto Thorsten Schier - Fotolia

Kernkraftwerk Grohnde in Niedersachsen

In der Europäischen Union werden derzeit ungefähr 200 Kernreaktoren betrieben, die Strom in die Netze einspeisen. Eine Laufzeitverlängerung erfordert zuverlässige Technologiesysteme für die Berechnung der verbleibenden Lebensdauer der Reaktorkomponenten: Die Sicherheit bestehender Kernkraftwerke bleibt aufgrund dessen durchaus immer noch ein relevantes Forschungsthema. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken haben jüngst ein EU-Forschungsprojekt akquiriert, das einen signifikanten Beitrag zum sicheren Langzeitbetrieb von Kernkraftwerken leisten wird. Lesen Sie mehr ...

Mehr Sicherheit durch zerstörungsfreie Prüfung von Kabelisolierungen in europäischen Kernkraftwerken

Saarbrücken, 3. April 2017:

© Foto eyetronic - Fotolia

Kernkraftwerk

Ungeachtet des deutschen Ausstiegs aus der Kernenergie spielt diese in Europa nach wie vor eine entscheidende Rolle. Umso mehr ist es auch für Deutschland wichtig, den Zustand internationaler Anlagen bewerten zu können. In einem Kernkraftwerk sind durchschnittlich 25 000 Kabel mit einer Gesamtlänge von 1500 km verlegt. Teilweise sind diese rauen Umgebungsbedingungen wie erhöhter Temperatur und radioaktiver Bestrahlung ausgesetzt: Die Kabelisolierung altert unter diesen Bedingungen, wobei infolge einer Versprödung schlimmstenfalls Risse und Kurzschlüsse entstehen können. Wie kann man mögliche Alterungseffekte der Kabel frühzeitig zerstörungsfrei detektieren? Und wie lässt sich dies mit den Praxisbedingungen vereinbaren? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Ingenieure und Wissenschaftler des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken. Lesen Sie mehr ...

Erfolgreiche Ausbildung zum Fraunhofer-Forschungsmanager

Saarbrücken, 20. März 2017:

© Foto Marc Müller

2. Durchlauf des Prädikatsprogramms »Fraunhofer-Forschungsmanager/in« am 8. März in der Münchener Fraunhofer-Zentrale

Unter dem Motto »Homerun« kamen die Teilnehmenden des 2. Durchlaufs des Prädikatsprogramms »Fraunhofer-Forschungsmanager/in« am 8. März in der Münchener Fraunhofer-Zentrale zusammen. In feierlichem Rahmen präsentierten die Teilnehmenden des einjährigen Programms ihre Projektarbeiten und nahmen ihre Urkunden von Professor Georg Rosenfeld, Mitglied des Fraunhofer-Vorstands, entgegen. Mit seinen Führungskräften Dr. Klaus Szielasko und Dipl.-Ing. Thomas Schwender war das Fraunhofer IZFP in einer Doppelspitze vertreten.
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45 Jahre Fraunhofer IZFP im Saarland

Saarbrücken, 6. März 2017:

© Foto Fraunhofer IZFP/Tom Gundelwein

Institutsleitung des Fraunhofer IZFP

Im März 2017 jährt sich die Gründung des ersten öffentlich-rechtlichen Forschungsinstituts im Saarland zum 45. Mal. Dass das alteingesessene Fraunhofer IZFP jung und modern geblieben ist, zeigt sich an der strategischen Neuausrichtung des Instituts weg vom althergebrachten zerstörungsfreien Prüfen hin zu einem richtungsweisenden Institut für lernende Sensor- und Monitoringsysteme in enger Anlehnung an die Leitthemen Big Data und Industrie 4.0 der Bundesregierung. Lesen Sie mehr ...

Der intelligente Blick ins Materialinnere

Saarbrücken, 9. Februar 2017:

© Foto Fraunhofer IZFP/Tom Gundelwein

3D-SmartInspect

Flugzeuge, Züge oder Energieanlagen müssen regelmäßig überprüft werden. Denn entdeckt man Schäden zu spät, kann das Sicherheitsrisiken bergen. Zudem geht es oft mit teuren Stillstandzeiten einher. Forscher überführen die althergebrachten Prüfroutinen mit dem Sensor- und Inspektionssystem 3D-SmartInspect nun in die digitale Welt von morgen.

  • Materialfehler in verschleißanfälligen Strukturen wie in technischen Anlagen oder in Flugzeugkomponenten aufzuspüren, ist eine schwierige Angelegenheit: Die Prüfer sind allein auf ihre Erfahrung angewiesen.
  • Künftig bekommen sie durch das System 3D-SmartInspect Hilfe.
  • Auf der Hannover Messe Preview am 9. Februar und auf der Hannover Messe vom 24. bis 28. April 2017 stellen Fraunhofer-Forscher das neue Verfahren vor (Halle 2, Stand C22). Lesen Sie mehr ...

 

Flyer 3D-SmartInspect

 

Dauerhafte Zustandsüberwachung per Knopfdruck

Saarbrücken, 15. Dezember 2016:

© Foto Christophe Marcheux, GNU/Wikimedia Commons

Viaduc de Millau, Frankreich

Insbesondere die Autofahrer sind davon betroffen: Lange Staus oder Umleitungen aufgrund von langwierigen Sanierungsarbeiten an Brücken – häufig finden diese zu spät statt, denn einige der Brücken sind bereits einsturzgefährdet, so dass sie im schlimmsten Fall abgerissen werden müssen. Warum nicht frühzeitig eingreifen und sanieren? Darüber haben sich Forscher und Ingenieure des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken Gedanken gemacht und eine intelligente modulare Monitoring-Plattform entwickelt, die zukünftig schnelle und kostengünstige Abhilfe schaffen kann. Vom 16. bis 21. Januar 2017 stellt das Fraunhofer IZFP auf der BAU in München die Neuentwicklung vor (Halle C2.538).Lesen Sie mehr ...

Fraunhofer IZFP akquiriert Auftrag in Höhe von einer halben Million Euro am Persischen Golf

Saarbrücken, 6. Oktober 2016:

AUROPA-System
© Foto Fraunhofer IZFP/Uwe Bellhäuser

AUROPA-System

In Kooperation mit einem australischen Geschäftspartner und Systemintegrator hat das Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP in Saarbrücken vergangene Woche einen Großauftrag in Höhe von einer halben Million Euro erhalten. Endkunde ist das geplante schienengebundene Nahverkehrssystem-Projekt »Metro Doha« in der katarischen Hauptstadt. Der Auftrag umfasst im Einzelnen zwei AUROPA-Anlagen zur automatischen Feststellung von Schädigungen wie rissartigen Fehlern im Bereich der Lauffläche von Eisenbahnrädern.
Die Lieferung soll innerhalb von 12 Monaten abgeschlossen sein.

Prozessintegrierte Prüfung für das ultraschallunterstützte Rührreibschweißen von Metall-Hybridverbunden

Saarbrücken, 26. September 2016:

© Foto Fraunhofer IZFP

Röntgenaufnahme einer Rührreibschweißnaht

Immer schneller, immer leichter bei hoher Energieeffizienz: Leichtbau ist eine der Schlüsseltechnologien der heutigen industriellen Produktion. Mittlerweile findet die Einsparung von Gewicht, Material und Energie eine branchenübergreifende Anwendung und berücksichtigt hierbei den kompletten Produktlebenszyklus. Dabei spielt die Realisierung innovativer Leichtbaustrukturen sowie die Kombination verschiedenartiger Werkstoffe eine essentielle und zwingend erforderliche Rolle, um die häufig sehr unterschiedlichen Anforderungen an ein Bauteil erfüllen zu können. ForscherInnen des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken haben sich das Ziel gesetzt, die fehleranfälligen Nahtbereiche von rührreibgeschweißten Bauteilen prozessintegriert zu untersuchen. Sie leisten damit einen erheblichen Beitrag zur Kosten- und Ausschussreduktion bei gleichzeitiger Zeiteinsparung. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt des Fraunhofer IZFP mit über 200.000 Euro. Lesen Sie mehr ...

Verborgenem Motor-Doping im Radsport auf der Spur

Saarbrücken, 12. Juli 2016:

© Foto By Wladyslaw Sojka via Wikimedia Commons

Dass E-Doping, auch als Motor-Doping bekannt, im Radsport eine reale und akute Bedrohung darstellt, ist mittlerweile allgemein bekannt und spielt in den Diskussionen insbesondere im Zeichen der 103. Tour de France eine erhebliche Rolle. Der Kampf des Radsport-Weltverbands UCI gegen minimalinvasive tech­nische Dopingsysteme soll weiter und nachhaltig verschärft werden: Hohe Geldstrafen, lange Sperren und die Suche nach effektiven Enttarnungsme­thoden. Das Fraunhofer IZFP stellt für diesen Kampf adäquate Werkzeuge zum Aufspüren versteckter Hilfsmotoren zur Verfügung. Lesen Sie mehr ...

Fraunhofer IZFP prüft Fahrbahnplatte der Fechinger Talbrücke

Saarbrücken, 14. Juni 2016:

© Foto Kondephy, wikipedia

Viele Saarländer haben in den letzten Monaten darunter gelitten: Die Vollsperrung der Fechinger Talbrücke hat den Straßenverkehr im Umkreis der Landeshauptstadt in ein Chaos gestürzt. Aufgrund von Gutachten, die die Gefahr eines plötzlichen Versagens der Pfeiler prognostizierten, musste die Brücke gesperrt werden. Um das wichtige Bauwerk eingeschränkt wieder ins Verkehrsnetz einbinden zu können, wurde die Belastung des Tragwerks verringert. Lesen Sie mehr ...

Weltraum-Mission Lisa Pathfinder: Fraunhofer IZFP überprüft Gold-Platin-Würfel »auf Herz und Nieren«

Saarbrücken, 1. März 2016:

© Foto Foto ESA–C. Carreau

LISA Pathfinder im Weltall

Bis vor wenigen Tagen – als der langersehnte epochale Durchbruch des direkten Nachweises von Gravitationswellen auf einer Pressekonferenz verkündet wurde – war es Forschern und Wissenschaftlern trotz intensiver Forschungsarbeit nicht gelungen, die Existenz der von Albert Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie vorhergesagten Gravitationswellen direkt nachzuweisen. Genau zu diesem Zweck hat die europäische Raumfahrtagentur ESA einen Satelliten ins All geschickt: Er soll die Vorarbeiten zum direkten Nachweis der von Einstein vorausgesagten Gravitationswellen durchführen. Das zentrale Experiment der Mission betrifft zwei hochgenau geformte, praktisch identische Würfel aus einer Gold-Platin-Legierung. Diese Würfel wurden von Ingenieuren des Fraunhofer IZFP auf ihre Tauglichkeit und Fehlerfreiheit, beides Voraussetzung für ihr einwandfreies Funktionieren im Weltall, geprüft. Lesen Sie mehr...

 

Produktionsintegrierte Prüfung großer CFK-Komponenten

Saarbrücken, 23. Februar 2016:

© Foto Fraunhofer IZFP

In der zerstörungsfreien Prüfung ist die Computertomographie (CT) eine bewährte und effektive Technik zur dreidimensionalen Untersuchung des inneren Aufbaus von Objekten. Die Inspektion von flächigen Bauteilen mittels CT hat jedoch ihre Grenzen und erweist sich als schwierig, da einige für die Rekonstruktion notwendige Durchstrahlungsrichtungen nicht möglich sind. In diesen Fällen bietet sich die Computerlaminographie (CL) als zeitsparende und kostengünstige Alternative an. Das Fraunhofer IZFP präsentiert auf der diesjährigen JEC WORLD Composites Show & Conferences, die vom 8. bis 10. März in Paris stattfindet, das von Ingenieuren und Forschern des saarländischen Institutes entwickelte Exponat CLARA ® zur »zerstörungsfreien Prüfung von CFK-Komponenten mit Computerlaminographie«. Das Ergebnis der Messungen und eine vollständige Volumen-Rekonstruktion des Objektes erhält der Prüfer innerhalb nur weniger Minuten. Lesen Sie mehr ...

CT-Automat: Vollautomatische Serienprüfung von Materialien und Bauteilen

Saarbrücken, 15. Februar 2016:

© Foto Fraunhofer IZFP

Der Automat für Computertomographie (CT) hat sich seit vielen Jahren als vollautomatisches Laborsystem zur industriellen Qualitätsüberwachung bewährt. Er wird europaweit von mehreren führenden Saatgutherstellern als effektives Mittel zur Kontrolle und Qualitätsbewertung bei der Produktion von Saatgut eingesetzt, womit schnell eine objektive Aussage über die Qualität des Samenkorns gewonnen werden kann. Dieses zerstörungsfreie Prüfverfahren bewertet die Qualität des Samens, ohne das Saatgut selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Lesen Sie mehr ...

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