Presseinformationen

Start des EURATOM-Forschungsprogramms ADVISE - Ultraschallprüfung komplex strukturierter Materialien

Saarbrücken, Dezember 2017:

Seit einigen Jahren rückt der sichere Langzeit-Betrieb europäischer Kernkraftwerke (KKW) immer mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Ultraschallprüfung der korrosionsresistenten Legierungen, die in den KKW zum Einsatz kommen, ist im Rahmen zerstörungsfreier Prüfung (ZfP) und Evaluierung seit langem ein ständig wiederkehrendes Thema. Die komplexen Mikrostrukturen dieser Legierungen sind sowohl für strukturelles Rauschen, als auch für die Dämpfung der Ultraschallsignale verantwortlich und somit für die reduzierte Leistungsfähigkeit konventioneller Ultraschallverfahren bei der Prüfung dieser Materialien. Lesen Sie mehr ...

Fraunhofer-Forscher entwickeln Messanlage für ZF-Werk in Saarbrücken

Saarbrücken, 21. November 2017:

© Foto Fraunhofer IZFP

Bild links: Teilautomatisierte Anlage zur Vermessung der Schweißnahtgeometrie von Abtriebswellen für das 8-Gang-Pkw-Automatikgetriebe der ZF Friedrichshafen AG, Werk Saarbrücken; Bild unten: Auswertungs-/Ergebnisbild einer Abtriebswelle

Ein wesentlicher Baustein für den wirtschaftlichen Erfolg und die Effizienz eines Unternehmens sind fortschrittliche und zukunftsweisende Fertigungsverfahren. Unter den Aspekten Ressourceneinsparung, Qualität und Kosten muss der Produktionsprozess kontinuierlich und intelligent optimiert werden. Ein neues, von Experten des Fraunhofer IZFP entwickeltes Messsystem soll künftig während der Getriebeherstellung im saarländischen Werk der ZF Friedrichshafen AG in Saarbrücken die Produktivität steigern, den Material- und Prüfausschuss deutlich reduzieren sowie die Produktionsabläufe unterstützend optimieren. Lesen Sie mehr ...

Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Saarbrücken, 16. Oktober 2017:

© Foto Fraunhofer IZFP / Uwe Bellhäuser

Durchführung einer robotergestützten Prüfung von Stahlplatinen. Untersucht werden mechanische Eigenschaften (u. a. Eigenspannungen) mittels mikromagnetischer Verfahren (3MA).

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306). Lesen Sie mehr ...

Ultraschallsensoren sorgen für betriebssichere Feldhäcksler

Saarbrücken, 28. August 2017:

© Foto Fraunhofer IZFP / Uwe Bellhäuser

John Deere Feldhäcksler der Baureihe 8000 Schweißnahtprüfung der Messerhalter mit »LinScanDuo 2.0«

Erntemaschinen müssen während der gesamten Erntesaison eine störungsfreie Arbeit leisten, denn jeder Betriebsstillstand führt für die Landwirte und Lohnunternehmer zu beträchtlichen wirtschaftlichen Einbußen. Zur Steigerung der Zuverlässigkeit und damit einhergehender maximaler Effizienz und Produktivität haben Ingenieure und Wissenschaftler des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken ein Qualitätssicherungssystem für Feldhäcksler entwickelt: Das halbautomatische Ultraschall-Prüfsystem »LinScanDuo 2.0« ist im John Deere-Werk in Zweibrücken bereits erfolgreich im Einsatz. Lesen Sie mehr ...

»Wirtschaft, Politik und Forschung müssen an einem Strang ziehen«

Saarbrücken, 22. August 2017:

© Foto Strube GmbH

Einweihung phenoTest: Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, weiht gemeinsam mit Sina Isabel Strube, Geschäftsführerin Strube GmbH, das neue »phenoLab« ein.

Innovation aus dem Mittelstand, das ist der treibende Motor unserer Wirtschaft und Forschung. Im Vergleich zu den immer zahlreicher gegründeten Start-Ups erhalten mittelständische Unternehmen jedoch deutlich niedrigere Fördergelder. Umso stolzer präsentierte das Söllinger Saatgutunternehmen Strube GmbH nun die neueste Entwicklung auf dem Gebiet der Saatgutqualität: den phenoTest. Der phenoTest ist ein völlig neuartiges Testverfahren, mit dem außer der Saatgutqualität auch die Qualität und Triebkraft der Jungpflanzen ermittelt werden kann. Das Testverfahren basiert auf der Methode der Computertomographie (CT) und wurde in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP und dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS entwickelt (weiterführende Informationen zum Testverfahren finden Sie im Internet unter strube.net). Mit der Entwicklung dieses Verfahrens setzt Strube einen Meilenstein und festigt die Stellung des Unternehmens als europaweiten Vorreiter in der Saatgutqualitätsforschung. Lesen Sie mehr ...

Fraunhofer IZFP akquiriert hochdotiertes EU-Projekt zur verbesserten Sicherheit von Kernkraftwerken

Saarbrücken, 21. Juni 2017:

© Foto Thorsten Schier - Fotolia

Kernkraftwerk Grohnde in Niedersachsen

In der Europäischen Union werden derzeit ungefähr 200 Kernreaktoren betrieben, die Strom in die Netze einspeisen. Eine Laufzeitverlängerung erfordert zuverlässige Technologiesysteme für die Berechnung der verbleibenden Lebensdauer der Reaktorkomponenten: Die Sicherheit bestehender Kernkraftwerke bleibt aufgrund dessen durchaus immer noch ein relevantes Forschungsthema. Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken haben jüngst ein EU-Forschungsprojekt akquiriert, das einen signifikanten Beitrag zum sicheren Langzeitbetrieb von Kernkraftwerken leisten wird. Lesen Sie mehr ...

Mehr Sicherheit durch zerstörungsfreie Prüfung von Kabelisolierungen in europäischen Kernkraftwerken

Saarbrücken, 3. April 2017:

© Foto eyetronic - Fotolia

Kernkraftwerk

Ungeachtet des deutschen Ausstiegs aus der Kernenergie spielt diese in Europa nach wie vor eine entscheidende Rolle. Umso mehr ist es auch für Deutschland wichtig, den Zustand internationaler Anlagen bewerten zu können. In einem Kernkraftwerk sind durchschnittlich 25 000 Kabel mit einer Gesamtlänge von 1500 km verlegt. Teilweise sind diese rauen Umgebungsbedingungen wie erhöhter Temperatur und radioaktiver Bestrahlung ausgesetzt: Die Kabelisolierung altert unter diesen Bedingungen, wobei infolge einer Versprödung schlimmstenfalls Risse und Kurzschlüsse entstehen können. Wie kann man mögliche Alterungseffekte der Kabel frühzeitig zerstörungsfrei detektieren? Und wie lässt sich dies mit den Praxisbedingungen vereinbaren? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Ingenieure und Wissenschaftler des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken. Lesen Sie mehr ...

Erfolgreiche Ausbildung zum Fraunhofer-Forschungsmanager

Saarbrücken, 20. März 2017:

© Foto Marc Müller

2. Durchlauf des Prädikatsprogramms »Fraunhofer-Forschungsmanager/in« am 8. März in der Münchener Fraunhofer-Zentrale

Unter dem Motto »Homerun« kamen die Teilnehmenden des 2. Durchlaufs des Prädikatsprogramms »Fraunhofer-Forschungsmanager/in« am 8. März in der Münchener Fraunhofer-Zentrale zusammen. In feierlichem Rahmen präsentierten die Teilnehmenden des einjährigen Programms ihre Projektarbeiten und nahmen ihre Urkunden von Professor Georg Rosenfeld, Mitglied des Fraunhofer-Vorstands, entgegen. Mit seinen Führungskräften Dr. Klaus Szielasko und Dipl.-Ing. Thomas Schwender war das Fraunhofer IZFP in einer Doppelspitze vertreten.
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45 Jahre Fraunhofer IZFP im Saarland

Saarbrücken, 6. März 2017:

© Foto Fraunhofer IZFP/Tom Gundelwein

Institutsleitung des Fraunhofer IZFP

Im März 2017 jährt sich die Gründung des ersten öffentlich-rechtlichen Forschungsinstituts im Saarland zum 45. Mal. Dass das alteingesessene Fraunhofer IZFP jung und modern geblieben ist, zeigt sich an der strategischen Neuausrichtung des Instituts weg vom althergebrachten zerstörungsfreien Prüfen hin zu einem richtungsweisenden Institut für lernende Sensor- und Monitoringsysteme in enger Anlehnung an die Leitthemen Big Data und Industrie 4.0 der Bundesregierung. Lesen Sie mehr ...

Der intelligente Blick ins Materialinnere

Saarbrücken, 9. Februar 2017:

© Foto Fraunhofer IZFP/Tom Gundelwein

3D-SmartInspect

Flugzeuge, Züge oder Energieanlagen müssen regelmäßig überprüft werden. Denn entdeckt man Schäden zu spät, kann das Sicherheitsrisiken bergen. Zudem geht es oft mit teuren Stillstandzeiten einher. Forscher überführen die althergebrachten Prüfroutinen mit dem Sensor- und Inspektionssystem 3D-SmartInspect nun in die digitale Welt von morgen.

  • Materialfehler in verschleißanfälligen Strukturen wie in technischen Anlagen oder in Flugzeugkomponenten aufzuspüren, ist eine schwierige Angelegenheit: Die Prüfer sind allein auf ihre Erfahrung angewiesen.
  • Künftig bekommen sie durch das System 3D-SmartInspect Hilfe.
  • Auf der Hannover Messe Preview am 9. Februar und auf der Hannover Messe vom 24. bis 28. April 2017 stellen Fraunhofer-Forscher das neue Verfahren vor (Halle 2, Stand C22). Lesen Sie mehr ...

 

Flyer 3D-SmartInspect

 

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