Steigende Anforderungen an Qualitätssicherung, Rückverfolgbarkeit und Automatisierung verändern die industrielle zerstörungsfreie Prüfung grundlegend. Inspektionsdaten sollen nicht mehr isoliert betrachtet werden, sondern als wertvolle Datenressource in digitale Produktions-, Qualitäts- und Instandhaltungsprozesse einfließen.
Gleichzeitig entstehen in der zerstörungsfreien Prüfung große Mengen heterogener Informationen – von Sensorsignalen und Prüfergebnissen über Gerätedaten, Prüfparameter und Berichte bis hin zu Normen, Prozessdaten und digitalen Zwillingen. Um diese Daten effizient nutzbar zu machen, sind standardisierte Schnittstellen, intelligente Auswerteverfahren und sichere KI-basierte Assistenzsysteme erforderlich.
Insbesondere in sicherheits- und qualitätskritischen Branchen wie Automotive, Luft- und Raumfahrt, Bahn, Energie und industrieller Produktion gewinnen deshalb vernetzte, interoperable und teilautonome Prüfsysteme zunehmend an Bedeutung. Sie ermöglichen es, Prüfergebnisse schneller zu bewerten, Qualitätsentscheidungen besser abzusichern und Prüfprozesse nahtlos in digitale Wertschöpfungsketten einzubinden.
Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP