Der weltweite Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes, steigende Verfügbarkeitsanforderungen und verschärfte Standards in der Instandhaltung erhöhen die Anforderungen an die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Schienenfahrzeugen und Infrastruktur. Gleichzeitig müssen Wartungs- und Inspektionsmaßnahmen wirtschaftlich durchgeführt werden, um Stillstandszeiten zu minimieren und die Verfügbarkeit von Fahrzeugen und Komponenten sicherzustellen.
Insbesondere sicherheitsrelevante Bauteile wie Radsätze, Bremsen, Drehgestelle und Schienen sind während ihres gesamten Lebenszyklus hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Frühzeitig erkannte Materialfehler, Spannungszustände oder Schädigungen ermöglichen eine bedarfsgerechte Instandhaltung und tragen dazu bei, ungeplante Ausfälle sowie kostenintensive Folgeschäden zu vermeiden. Neben der leichten und schweren Instandhaltung gewinnen deshalb automatisierte Prüfverfahren und kontinuierliche Zustandsüberwachung zunehmend an Bedeutung.
Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP