Steigende Anforderungen an Qualität, Effizienz, Nachhaltigkeit und Flexibilität verändern industrielle Produktionsprozesse grundlegend. Neue Werkstoffe, komplexe Bauteilgeometrien, automatisierte Fertigungslinien und zunehmende Variantenvielfalt stellen Unternehmen vor die Herausforderung, Produkt- und Prozessqualität zuverlässig, schnell und wirtschaftlich abzusichern.
Gleichzeitig müssen Fehler möglichst früh erkannt werden, um Ausschuss, Nacharbeit, Produktionsstillstände und kostenintensive Folgeschäden zu vermeiden. Klassische Stichprobenprüfungen reichen hierfür häufig nicht aus. Stattdessen gewinnen prozessintegrierte Prüfverfahren, Inline-Monitoring, intelligente Sensorik und datenbasierte Auswerteverfahren zunehmend an Bedeutung.
Insbesondere bei metallischen Werkstoffen, Fügeverbindungen, Guss- und Umformprozessen, additiven Fertigungsverfahren sowie automatisierten Montage- und Bearbeitungsschritten ist eine zuverlässige Bewertung von Materialeigenschaften, Bauteilzuständen und Prozessabweichungen entscheidend.
Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP