Steigende Anforderungen an Ressourceneffizienz, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit erhöhen den Bedarf an industrietauglichen Lösungen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft. Materialien, Komponenten und Produkte sollen möglichst lange genutzt, zuverlässig bewertet und nach Möglichkeit wiederverwendet, repariert oder hochwertig recycelt werden.
Gleichzeitig stellen komplexe Materialströme, neue Werkstoffkombinationen und hohe Qualitätsanforderungen Unternehmen vor große Herausforderungen. Für fundierte Entscheidungen über Wiederverwendung, Refurbishment, Recycling oder alternative Verwertungswege müssen Zustand, Zusammensetzung und Qualität von Materialien und Produkten präzise erfasst werden.
Insbesondere bei Kunststoffen, Sekundärmetallen, Solarmodulen, Maschinenkomponenten und Verbundwerkstoffen gewinnen deshalb zerstörungsfreie Prüfverfahren, intelligente Sensorik, Datenfusion und KI-gestützte Auswerteverfahren zunehmend an Bedeutung.
Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP