.
Nach dem Ende des Steinkohlebergbaus und dem tiefgreifenden Wandel der Automobilindustrie steht das Saarland vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an digitalen, intelligenten und ressourcenschonenden Lösungen – etwa in den Bereichen Mobilität, Industrie, Gesundheitswesen, Robotik oder Smart Cities. Mikroelektronik und Sensorik bilden dabei eine Schlüsseltechnologie für die Digitalisierung und die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft.
Die kooperative Forschungsgruppe »NextGenMicroEL« (Next-Generation Microelectronics) der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) und Fraunhofer IZFP leistet einen aktiven Beitrag zum Strukturwandel im Saarland. Ziel ist es, neue Kompetenzen im Bereich energieeffizienter, nachhaltiger Mikroelektronik aufzubauen und zukunftsfähige Anwendungen für Wirtschaft und Gesellschaft zu entwickeln.
Ein zentraler Fokus der Forschungsgruppe liegt auf Edge Computing – also der dezentralen Verarbeitung von Sensordaten direkt am Entstehungsort. Im Vergleich zu cloudbasierten Lösungen ermöglicht Edge Computing:
Um diese Vorteile nutzbar zu machen, entwickelt NextGenMicroEL neuartige Hardware-Architekturen und Mikroelektroniklösungen, die leistungsfähig, flexibel und zugleich energieeffizient sind.
Die Forschungsarbeiten von NextGenMicroEL umfassen unter anderem:
Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Fraunhofer IZFP und der htw saar verbindet hierbei wissenschaftliche Exzellenz mit industrieller Praxisnähe. Die Forschungsgruppe verfolgt das Ziel, praxisnahe Prototypen im Technologiereifegrad TRL 4 bis TRL 6 zu entwickeln und diese gemeinsam mit Industriepartnern zu erproben. Gleichzeitig werden:
Langfristig soll sich die Forschungsgruppe NextGenMicroEL eigenständig tragen und als Innovationsmotor für den Mikroelektronik- und Technologiestandort Saarland wirken.