Bahn

Technologien für den Schienenverkehr des 21. Jahrhunderts

Bahn

Prüfung von Eisenbahnachsen mit Längsbohrung in der leichten und schweren Instandhaltung
© Foto Fraunhofer IZFP / Uwe Bellhäuser

Das Geschäftsfeld »Bahn« ist geprägt von dem weltweiten Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes bei verschärften Standards im Rahmen der Instandhaltung. Zentrale Leistungen im Geschäftsfeld »Bahn« sind daher die Entwicklung und der Vertrieb von Prüf- und Monitoringsystemen, die im Rahmen der leichten und schweren Instandhaltung und der Zustandsüberwachung eingesetzt werden. Das Geschäftsfeld Bahn arbeitet schwerpunktmäßig an der Entwicklung von automatisierten Prüfsystemen für Radsatzkomponenten.

Das Fraunhofer IZFP tritt als Anbieter für folgende FuE-Leistungen auf:

  • Anbieter von Systemen zur Qualitätsbewertung in der Entwicklung und Produktion von Komponenten und Werkstoffen für die Bahn
  • Partner für Forschungsprojekte bzw. für Berater bei Inspektions- und Wartungsanwendungen in der Bahntechnik
  • Anbieter von Verfahren zur Analyse von Werkstoffen (Software und Technologien zur Bestimmung von Materialkennwerten)

Das Geschäftsfeld umfasst die Zulieferindustrie im Rahmen der Neufertigung von Radsätzen, Fahrzeugen und Schienen. In Bezug auf metallische Komponenten betrifft dies die Oberflächen- und Volumenfehlerprüfung, Detektion von Spannungen und das Monitoring von Bremsen, Drehgestellen, Radsätzen u. a. Weiterhin wird die Fehlerprüfung von Klebungen (insbesondere Einscheibungen) und VFK-Mischverbindungen thematisiert sowie die Fertigungsprüfung hinsichtlich Poren, Delaminationen und Impact-Schäden bzw. die Faser- und Gewebeorientierung.

Hard- und Softwarekomponenten für das Ultraschallprüfsystem RAWIS: Produktionsintegrierte Prüfung von Eisenbahnrädern

© Foto Rosen Group

RAWIS Prüfsystem

Hohe Prüfempfindlichkeit bei gleichzeitig hoher Prüfgeschwindigkeit: Einsatz von Phased-Array-Technik und hardware-naher Datenverarbeitung

Vollautomatisierte Hundertprozent-Prüfung von Radkranz, Radnabe während einer Raddrehung

Einsatz smarter Auswertealgorithmen: Automatische Bewertung der Prüfergebnisse

Modulares Systemdesign: Einsatz im Bereich der Instandhaltungsprüfung mit nur geringem Modifikationsaufwand

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AUROPA: Automatische Radoberflächen-Prüfanlage

Erfassung des Laufflächenzustandes eines kompletten Zuges im Überrollbetrieb

Einsatz von elektromagnetischen Ultraschall-Prüfköpfen direkt im Gleis

Ultraschallprüfung ohne Koppelmittel (auch bei niedrigen Umgebungstemperaturen können Messungen vorgenommen werden)

Erhöhte Messsicherheit durch redundante Prüfköpfe

Kostengünstige Durchführung der Prüfungen und automatische Speicherung der Prüfergebnisse in einer Datenbank

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Mobiles Prüfsystem zur Prüfung von Radsatzwellen mit Längsbohrung

© Foto Fraunhofer IZFP / Uwe Bellhäuser

Mobiles Ultraschall-Prüfsystem

Rotierender Ultraschallprüfkopf

Prüfbare Bohrungsdurchmesser von 30-90 mm

Kompakter, von Hand zu bedienender Prüfwagen

Mechanisiertes Prüfsystem mit visueller Ergebnisdarstellung

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UER III: System zur Ultraschall-Eigenspannungsmessung an Radkränzen

© Foto Fraunhofer IZFP / Uwe Bellhäuser

UER III: Ultraschall-Eigenspannungsmessung an Radkränzen

Schwere/leichte Instandhaltung

Radherstellung (nach DIN EN13262)/Rad-entwicklung

Digitale Datenübertragung zwischen Manipulator und Bedieneinheit

Neue miniaturisierte Ultraschallelektronik aus Eigenentwicklung für Manipulator-Frontend

Frontendlösung zur Minimierung elektro-magnetischer Störungen

Software mit vielfältigen Dokumentationsoptionen

3 Aufbauvarianten: Stationäre Säule, stationärer Schwenkarm, mobiler Werkstattwagen

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Automatisiertes Thermographie-Prüfsystem für Eisenbahnräder

© Foto Fraunhofer IZFP

Robotergestützte Oberflächenrissprüfung an Eisenbahnrädern für Hochgeschwindigkeitszüge mittels induktiv angeregter Thermographie

Substitutionsverfahren der klassischen Oberflächenrissprüfung (Magnetpulverprüfung): Großflächig, schnell und bildgebend

Zerstörungsfrei, automatisierbar und in den Fertigungsprozess integrierbar

Objektive/automatische Fehlererkennung auch von verdeckten (oberflächennahen) Fehlern durch intelligente Auswertealgorithmen

Berührungslos und koppelmedienfrei

Quantitative Risstiefenabschätzung