Dr. Bernd Wolter
bernd.wolter@izfp.fraunhofer.de
Zerstörungsfreie Prüfung langfaserverstärkter Thermoplaste (LFT) Kurbelwellenprüfanlage - Ultraschall-Prüfsysteme zur Rht-Bestimmung Charakterisierung von Klebeverbindungen und Materialkompositen mit Aufsatz-NMR |
ZfP-Anbieter müssen ihre Aktivitäten zukünftig verstärkt auf kundenspezifische Lösungen ausrichten. Ziel des Geschäftsfelds »Zukunftsmärkte« ist es, aktuelle Nischenmärkte, die ein hohes Wachstumspotenzial aufweisen, zu identifizieren und zu entwickeln, um neue Geschäftsfelder für das Fraunhofer IZFP sicherzustellen. Das Geschäftsfeld »Zukunftsmärkte« soll auch auf den Märkten präsent zu sein, die erst mittel- oder langfristig eine verstärkte Nachfrage nach bestimmten Produkten oder Dienstleistungen der ZfP erwarten lassen.
Hierzu zählt der Bereich »Neue Werkstoffe und Fertigungsverfahren«. Im Geschäftsfeld werden Verfahren zur Qualitätsprüfung von innovativen metallischen Werkstoffen (höchstfeste Stähle, Aluminium, Magnesium), faserverstärkten Kunststoffen, modernen Elastomeren, Funktionskunststoffen, Ingenieurkeramiken, Holz- und Holzwerkstoffen sowie Lebensmitteln angeboten.
Neben der klassischen ZfP kommen auch neuartige Prüftechniken, wie Kernspinresonanz in Aufsatztechnik, Mikrowellentechnik oder Ultraschall-Kraftmikroskopie zum Einsatz. Besonderes Augenmerk gilt den Verfahren, die dabei eine fertigungsintegrierte bzw. Die Sicherung des menschlichen Umfelds stellt eine weitere wichtige neue Aufgabe für die ZfP dar. Das nicht nur im Zuge der Ereignisse des 11. September gewachsene Sicherheitsbedürfnis in den westlichen Ländern lässt eine stetig steigende Nachfrage nach hochempfindlichen Metalldetektoren, Sensoren zum Nachweis von Explosivstoffen, Biosensoren, biometrischen Sensoren u. a. erwarten. Auch in diesem Bereich kann das Fraunhofer IZFP erste Entwicklungsergebnisse vorweisen, z. B. ein Verfahren zur Metallerkennung für Geldautomaten mit Scheineingabe. Die Problematik der weltweit begrenzten Vorkommen an fossilen Energieträgern und Trinkwasser erfordert verstärkte FuE-Aktivitäten für die Erkundung, das Management und den Schutz dieser Ressourcen. So entwickelt das Fraunhofer IZFP neue Verfahren zur Erkundung und Charakterisierung von Wasser- und Öl-Reservoirs (z. B. Kernspinresonanz in Bohrlochsonden).
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