Geschäftsfeld Industrieanlagen und Komponenten

Dr. Eckhardt Schneider (kommissarisch)

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Fax: +49 (0) 6 81 / 93 02-11-38 40

eckhardt.schneider@izfp.fraunhofer.de

 

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Sicherheit und Verfügbarkeit technischer Großanlagen

Der Betrieb von technischen Großanlagen wie Kraftwerken, Chemieanlagen, kerntechnischen Anlagen u. a. wird durch ein umfangreiches nationales und internationales Regelwerk abgesichert (Druckgeräterichtlinie, KTA-Regelwerke u. a.), das auch den Einsatz zerstörungsfreier Prüfungen im Rahmen von Wartung und Instandhaltung, Schadensanalysen und Zustandsbewertungen vorschreibt.

In einigen Bereichen ist die technische Sicherheit auf dem jeweils neuesten Stand von Wissenschaft und Technik zu gewährleisten, wenn Folgen eines Komponentenversagens katastrophal sein könnten.

Das Geschäftsfeld »Großanlagen« entwickelt in diesem Umfeld Prüfsysteme und -verfahren und bietet innovative Prüfdienstleistungen an. Im Normalfall ergibt sich die Nachfrage nach solchen Entwicklungen und Prüfdienstleistungen, wenn

  • schwer prüfbare Komponenten beurteilt werden müssen oder

  • der Einsatz neuer Werkstoffe, z. B. für den Leichtbau oder für den Hochtemperaturbetrieb ermöglicht werden soll;

    Ohne geeignete Anpassungen oder Weiterentwicklungen der Prüftechniken und Prüfsysteme muss in vielen Fällen eine eingeschränkte Prüfbarkeit von Komponenten in Kauf genommen werden, wenn werkstoff- oder fertigungstechnische Vorteile realisiert werden sollen. Gründe für eine nicht nach Regelwerk durchführbare Prüfung liegen vor, wenn der Werkstoff (z. B. Guss, austenitische Schweißverbindungen, Komposite für den Leichtbau u. a.) hierfür nicht geeignet ist, die Zugänglichkeit zur Komponente nicht gegeben ist (z. B. bei Rohrdurchführungen, Einbauten u.a.) oder ältere Konstruktionen nicht nach neuestem Stand der Regelwerke prüfbar sind. Für solche und analoge Probleme liefert das Geschäftsfeld Großanlagen am Kundenbedarf orientierte, maßgeschneiderte Lösungen.

  • eine Zustandsbewertung von Komponenten durchgeführt werden muss;

    Gründe dafür können das formale Ende der ausgelegten Lebensdauer sein, ein bei der Projektierung nicht berücksichtigtes Werkstoffverhalten bzw. eine -belastung und Schadensfälle, die systematisch bedingt sind.

  • die Prüfkosten verringert werden sollen.

    Dies gelingt, wenn Prüfzeiten reduziert werden können (geringere Stillstandskosten), durch einen geringen Aufwand bei der Prüfvorbereitung bzw. durch Entfall der Prüfungen, wenn die Komponenten z. B. durch eine ZfP- Überwachungstechnik abgesichert werden können.
Das Institut kann neue Verfahren und Prüfsysteme für den Einsatz qualifizieren und verfügt über eine zertifizierte Prüfergruppe, die im Dienstleistungszentrum oder an der Industrieanlage die Prüfung ggf. in Partnerschaft mit den Betrieben oder einem Prüfdienstleister regelkonform durchführen.

Partnerorganisationen

VGB, DECHEMA, DVS

Referenzen

Framatome, BASF, Intelligent NDT, KKB, E.ON

Mitgliedschaften

PKKV, IWS, DECHEMA